Dozenten 2019

Raphael Immoos

Leiter des Dirigierkurses, künstlerischer Leiter der Sommerakademie

Prof. Raphael ImmoosRaphael Immoos ist Professor für Chorleitung und Dirigent verschiedener Vokalensembles an der Hochschule für Musik in Basel. Er ist künstlerischer Beirat des Europäischen Jugendchor Festivals, von 2000 bis 2013 dirigierte er das Akademische Orchester Basel und leitet seit 2004 Cappella Nova. Ab 2013 hat Raphael Immoos als Nachfolger von Fritz Näf die künstlerische Leitung der Basler Madrigalisten übernommen.
2015 leitete R. Immoos erstmals den Dirigierkurs der Sommerakademie Thun mit grossem Erfolg.

Rundfunk- und CD Aufnahmen sowie Gastauftritte mit Chören und Orchestern im In- und Ausland dokumentieren seine vielseitige Tätigkeit. Ein besonderes Anliegen ist Raphael Immoos die Recherche selten aufgeführter Werke des 17. und 18. Jahrhunderts und die Pflege und Förderung neuer Musik unserer Zeit mit zahlreichen Ur- und Schweizer Erstaufführungen, u. a. von Thomas Jennefelt (S), Frederico Zimmermann Aranha (BR), Barry Mills (GB), Yuri Lanyuk (UKR), Georg Friedrich Haas (A), Andreas Fervers (D), Eric Oña (AR) Hans-Martin Linde (D) und von Schweizer Komponisten wie Thüring Bräm, Caspar Diethelm, Christian Henking, Javier Hagen, Beat Gysin, Mela Meierhans, Rudolf Jaggi, Michel Roth, Thomas Kessler, Alfred Knüsel, Rudolf Moser u.a.

Theo Schaad

Theologie

Theo Schaad ist Pfarrer i. R. der Evangelisch-methodistischen Kirche und wohnt in Köniz. Theologiestudium am Seminar der Evangelisch-methodistischen Kirche in Frankfurt/M. Tätig in Kirchgemeinden, in der Kirchenleitung und zuletzt in der Geschäftsstelle des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes in Bern.

Er ist mit der Chorarbeit in den EMK-Gemeinden aufgewachsen und hat selber während einiger Jahre einen Gemeindechor dirigiert. Sein Interesse an der Chorarbeit gilt der Gestaltung von Gottesdiensten durch Wort und Musik. Zu diesen Themen referiert er regelmässig an der Sommerakademie.

Bernhard Scheidegger

Chorleitung

Bernhard Scheidegger ist im Berner Jura geboren und aufgewachsen. Nach der Ausbildung zum Primarlehrer leitete er jeweils mindestens einen Chor und war während Jahren Vizedirigent des Berner-Bach-Chores. 1982 erwarb er das Lehrdiplom für Sologesang bei Arthur Loosli in Bern. Es folgten zahlreiche Kurse für Gesang bei Paul Lohmann und Jakob Stämpfli sowie für Orchesterleitung bei Professor Walter Hügler (D).

Mehrere Jahre war er Chorleiterausbildner beim CSS (Christlicher Sängerbund der Schweiz). Er ist Leiter des Chores Ipsach und Kreisdirigent des CSS (Kreis Jura-Seeland-Solothurn). Mit diesen Chören hat er zahlreiche bedeutende Chorwerke verschiedener Epochen aufgeführt.

 Achim Glatz

Tenor, Chorleitung

Achim Glatz

Achim Glatz machte seine ersten sängerischen Erfahrungen als Knabensopran bei den Solothurner Singknaben. Nach dem Gesangsstudium an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK bei Prof. Scot Weir holte er sich weitere wertvolle Inputs an der Schola Cantorum in Basel im privaten Unterricht bei Prof. Ulrich Messthaler. Während dem Studium in Zürich bildete er sich zudem im Schwerpunkt Nebenfach bei Markus Utz und Beat Schäfer zum Chorleiter weiter und hatte bei Marc Kissoczy sowie später auch bei Andres Joho Unterricht in Orchesterleitung. 

Heute ist er tätig als Sänger, Gesangslehrer und Chorleiter und bildet sich in diesen drei Bereichen stetig weiter. Er singt in mehreren professionellen Vokalensembles, wie z.B. dem Ensemble Corund (Lt. Stephen Smith), Larynx (Lt. Jakob Pilgram), der Bach Stiftung St.Gallen (Lt. Rudolf Lutz) und hat Auftritte als Tenorsolist in der ganzen Schweiz.

Er ist künstlerischer Leiter des jungen "vocal ensemble stimmig!" sowie des ambitionierten Vokalensembles „Pro Musica Viva“ in Sursee. Am Stadttheater Sursee ist er Chorleiter und musikalischer Assistent bei der jährlichen Operette. An der Musikschule Konservatorium Zürich hat er zudem eine Stelle als Gesangslehrer.

 

 Isabelle von Arx

Study-Tour, Betreuung Hörende

Isabelle von Arx bwIsabelle von Arx studierte Chorleitung und Schulmusik II bei Prof. Raphael Immoos an der Hochschule für Musik in Basel. Als Chorleiterin ist sie im Gemischten Chor Riniken und im Titus Chor Basel tätig. Viele Bereicherungen im Dirigieren und in der Probedidaktik gewann sie aus diversen Meisterkursen bei Catherine Fender, Harald Jers, Kari Turunen und Georg Grün.

 

Daniela Eaton-Freiburghaus

Sopran, Stimmbildung

2019 Portrait DEaton

Daniela Eaton sticht durch eine klare und warme Stimme und ein vielseitiges Repertoire, das vom Frühbarock bis zur zeitgenössischen Musik reicht, heraus. Dank ihrer Experimentierfreude brachte sie mehrere für sie geschriebene Werke zur Uraufführung. Ihre Konzerttätigkeit umfasst Oratorien, Liederabende und Kammermusik-Projekte in der Schweiz, Italien, Deutschland, Spanien und Holland: Sie wirkte am niederländischen Radio und Fernsehen mit dem Residentie Orkest Den Haag unter der Leitung von J. van Steen mit, an den Schlosskonzerten Spiez, am Lucerne Festival und bestritt 2016 einen Liederabend mit dem Pianisten Fransisco Perez Sanchez im Lo otro in Madrid. Mit den Basler Madrigalisten unter der Leitung von Raphael Immoos sang sie 2018 an der Uraufführung der Oper Lunea von Heinz Holliger am Opernhaus Zürich. 2019 wird sie wiederum mit den Basler Madrigalisten am Opernhaus Zürich zu Gast sein. Diesmal mit Das Mädchen mit den Schwefelhölzern von Helmut Lachenmann.

Ihr Gesangsstudium absolvierte Daniela Eaton an der Musikhochschule Luzern bei Barbara Locher (mit Auszeichnung) und in Amsterdam bei Margreet Honig. Hier widmete sie sich auch dem zeitgenössischen Musiktheater und durchlief die Operngrundausbildung. 2003 erhielt sie einen Förderpreis der Axelle und Max Koch-Kulturstiftung für herausragende Leistungen. Regelmässige Impulse für ihr künstlerisches Schaffen erhält sie von Neil Semer, New York. Über ihre solistische Tätigkeit hinaus leitet Daniela Eaton die Rafzer Singfrauen und unterstützt Chöre als Beraterin und Stimmbildnerin. Sie lebt mit Mann, Sohn und Tochter in Rafz. www.danielaeaton.ch

 

 Barbara Erni

Alt, Simmbildung

Barbara ErniDie Altistin Barbara Erni erwarb an der Hochschule der Künste Bern bei Frieder Lang das Lehrdiplom für Gesang. Ihr weiteres Studium im Konzert-und Opernfach schloss sie bei Hanspeter Blochwitz und am Schweizer Opernstudio Biel erfolgreich ab. In verschiedenen Meisterkursen vertiefte sie ihre Studien und erhält gegenwärtig wichtige Impulse bei der Altistin Ingeborg Danz.

Barbara Erni ist als gefragte Konzertsängerin im In- und Ausland tätig, ihr breit gefächertes Repertoire umfasst Werke aus dem Frühbarock bis hin zu zeitgenössischer Musik. Eine ihrer grossen Stärken liegt bei den Kantaten, Passionen und Oratorien u.a. von Bach, Händel und Mendelssohn. Wichtig ist ihr auch die Pflege des Liedgesangs sowie die Mitwirkung in verschiedenen professionellen Vokalensembles, so bei Corund Luzern, den Basler Vokalsolisten und beim Ensemble Vocal Origen. Ihre Konzerttätigkeit führt sie immer wieder auch in grössere Konzertsäle wie das KKL Luzern und die Tonhalle Zürich, wo sie unter anderem mit der h-moll Messe und dem Weihnachtsoratorium von Bach und in «Elias» von Mendelssohn zu hören war.
Im Rahmen der Bachwochen Stuttgart sang Barbara Erni 2011 und 2013 unter Helmut Rilling in Bachs Johannes-Passion sowie in der Matthäus-Passion.
In verschiedenen Rollen war die Altistin auch am Theater Biel Solothurn präsent.

 

Ursula Krummen Schönholzer

Mezzosopran, Stimmbildung

Ursula Krummen bk Ich wurde in Rosshäusern/Bern geboren. Matura in Bern, Sekundarlehrerin mit Hauptfach Schulmusik, Gesangsstudium bei Annelise Kohler in Bern, 1998 Lehrdiplom SMPV. Opernstudios bei Carlos Harmuch, Basel. Weiterstudien führten mich zu Dennis Hall, Bern, Judith Koelz, Zürich und Magdalena Vonlanthen in Solothurn. Für die sängerische Körperschulung arbeitete ich mit Burga Schwarzbach in Luzern. Von 2001-2005 vervollständigte ich meine Studien bei Antoinette Faes, Fribourg. Viele Jahre korrepetierte ich mit der Pianistin Magdalena Vonlanthen. Regelmässig gebe ich Lieder- und Arienabende und trete in geistlichen Konzerten auf.

Neben dem romantischen und dem modernen Liedgut beschäftige ich mich mit der Musik von Komponistinnen. Im geistlichen Konzert liebe ich barocke und klassische Werke, bin aber auch fasziniert von der Klangvielfalt der Musik des 20. Jahrhunderts. Der spirituelle Aspekt und dessen Ausdruck durch den Gesang in der geistlichen Musik ist mir ein grosses Anliegen. Sehr gerne arbeite ich mit Theologen zusammen und gestalte mit ihnen textlich und musikalisch verschränkte liturgische Feiern.
Lange Jahre pflegte ich mit Sopranistinnen die Duettliteratur der Oper und des Liedes. Während vier Jahren war ich Mitglied eines Vokalquartetts. Mit Magdalena Vonlanthen, Piano, erarbeitete ich viele Soloprogramme. 2007 habe ich das Frauenvokalensemble Les Voc-à-Lises mitgegründet, ein Ensemble von acht professionellen Sängerinnen, wo ich mich auf allen Ebenen bis Ende 2017 stark engagierte. Mit Jean-Jacques Schmid, Klavier, arbeite ich seit vielen Jahren zusammen.

Ich bin als Gesangspädagogin, Dirigentin und Stimmbildnerin (viele Jahre im Frauenkloster Namen Jesu in Solothurn) tätig und bin Gründerin und Leiterin des Vokalensembles Donne da Canto, Thun. 2007 machte ich ein CAS als Schulpraxisberaterin im musikalischen Bereich und 2012 das CAS Singstimme - Fehlfunktionen erkennen, abbauen, vermeiden.

Ich bin künstlerische Leiterin der Vesper-Konzerte in der Kirche Scherzligen und der Konzerte zum Wochenschluss in der Johanneskirche in Thun. Ich lebe und arbeite in Thun. ursulakrummen.ch

 

 Federico Bosco

Pianist, Korrepetition

Federico Bosco bk

Der Pianist Federico Bosco studierte in Italien bei Claudio Voghera, Filippo Gamba und Andrea Lucchesini, dann an der Hochschule für Musik in Basel bei Adrian Oetiker. Er studierte Orchesterdirigieren an der Hochschule für Musik Basel mit Rodolfo Fischer. 

Er arbeitet als Korrepetitor an der Hochschule für Musik in Basel für die Gesangs- und Instrumentalklassen und ist bei verschiedenen internationalen Meisterkursen und Wettbewerben gefragt. Seit 2018 ist er zudem Betreuer für die Tasteninstrumente der Musikhochschule Basel. 

Federico Bosco konzertiert in in der Schweiz, in Italien, Deutschland, Frankreich, Spanien, Grossbritannien und Österreich. Seine Vorliebe gilt der Kammermusik, die er in verschiedenen Formationen vom Duo bis zum Quintett pflegt, was ihm Preise bei Wettbewerben wie Sandro Fuga (Turin) und Orpheus Competition (Bern) eingetragen hat. Bei dem internationalem Kammermusikwettbewerb „Salieri-Zinetti 2015“ (Verona) gewann er mit der Cellistin Beatriz Blanco den ersten Preis.

Er hat sich auf renommierten Bühnen präsentiert, wie am Luzern Festival, am Gstaad Menuhin Festival, im Palau de la Música Barcelona, im Auditorio Nacional Madrid, am Granada Festival, am Adelboden Swiss Chamber Music Festival, am Salzburger Kammermusikfestival und zahlreichen anderen. Er besuchte Meisterkurse in Italien, Frankreich und der Schweiz. Kammermusikunterricht erhielt er von Ferenc Rados, Gérard Wyss, dem Altenberg Trio Wien an der Accademia di Pinerolo und Ralf Gothoni an der Escuela de Música Reína Sofía de Madrid. Sehr beeinflussend war das Kompositionsstudium mit Giulio Castagnoli und der Musikgeschichte-Unterricht mit Enzo Restagno.

Marc Golta

Pianist, Korrepetition

Marc Golta